Daunen und Federn Klasse 1 sind das natürliche Füllmaterial der Oberbetten bzw. Steppbetten.
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Informationen zu Daunen und Federn,
dem Füllmaterial der Daunendecken und Daunenkissen

Jeder Mensch kann im Schlaf bis zu einem halben Liter Feuchtigkeit abgeben. Federn und Daunen haben die hervorragende Eigenschaft, diese Feuchtigkeit leicht nach außen ableiten zu können. Dadurch entsteht ein angenehmes, trockenes Schlafklima.

Als Füllmaterial können nur Federn und Daunen von Gans und Ente verwendet werden. Hierbei ist der gebogene Kiel der Federn von großem Vorteil, weil er durch seine Spannkraft die Elastizität erzeugt. Diese ist beim Kopfkissen zum Beispiel von entscheidender Bedeutung für die Stützfunktion. Hühnerfedern in ihrer Art sind flach und nicht für die Verwendung in Kissen und Decken geeignet.

Der Unterschied beim Gefieder der Enten und Gänse liegt in der Größe der Federn. Gänsefedern sind voluminöser und am unteren Ende mit mehr Flaum versehen als bei Entenfedern. Dadurch können sie mehr Luft einschließen.

Eine Daune (siehe rechts) hat keinen Kiel. Sie entfaltet von einem Zentrum aus eine Vielzahl von Härchen mit Verästelungen. Räumlich gesehen sieht sie wie ein Ball aus. Die Größe der Daunen wird vom Lebensraum der Tiere maßgeblich beeinflußt. Je kälter der Lebensraum, desto größer sind die Daunen.
Daunen sind äußerst leicht. Sie bieten im Vergleich zu den Federn besonders viele Lufteinschlüsse und haben somit das beste Isoliervermögen. Allerdings sind sie damit auch die teuerste Füllung.
 
Die Farbe des Gefieders hat nichts mit der Qualität der Federn und Daunen zu tun. Diese ist lediglich durch die Pigmentierung entstanden.

Die Füllqualitäten sind in der Regel mit einem Etikett am Erzeugnis angebracht. Daraus kann die Farbbezeichnung, der Daunenanteil der Füllung, neu oder gebraucht, eventuell die territoriale Herkunft und die Klassifizierung (z.Bsp. Klasse I für Wassergeflügel und Reinheitsgrad) entnommen werden.

Und so setzen sich die einzelnen Federnqualitäten zusammen:


Weitere Informationen: www.edfa-mainz.de
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